Projektbeschreibung:

Aufforstung des Regenwaldes in der „Conservation Island“, Manang, Nepal

Im Norden Nepals, an der Grenze zu Tibet, liegt der Distrikt Manang, eine Gegend, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit ein beliebtes Ziel für Trekkingtouristen ist. Etwa 10000 Menschen leben dort hauptsächlich von Landwirtschaft, Tierhaltung und Handel. Der Wald ist für diese Menschen die wichtigste Ressource für Brenn- und Bauholz, Tierfutter und Medizinpflanzen – mit der Folge, dass die Waldbestände bereits stark abnehmen. Um den Naturwald zu schützen und bereits erodierte Gebiete als Wald zurück zu gewinnen, startet das National Conservation and Development Centre (NCDC) in Manang mit der Aufforstung von Waldflächen. Mit dem Projekt, das zunächst bis 2009 geplant ist, sollen auf brach liegenden, erosionsgefährdeten Hängen öffentliche und private Waldstücke durch Anpflanzen von Setzlingen entwickelt werden. Dadurch reduziert sich der Druck, der auf Tier- und Pflanzenwelt des Naturwaldes lastet. Wichtig für den Erfolg der Aufforstung ist, dass alle Aktionen in enger Kooperation mit den örtlichen Institutionen stattfinden. Nur wenn die Menschen erleben, dass der Schutz des Waldes ihr Überleben sichert, werden sie die Aufforstaktion aktiv unterstützen.

Das Aufforstungsgebiet liegt in der „Conservation Island“, einem Gebiet, das von Naturschutzgebieten umgeben ist und in dem bis jetzt noch keine Naturschutzprogramme durchgeführt wurden. Das Projekt von NCDC soll eine Lücke schließen, die sich zwischen dem Annapurna-Naturschutzgebiet im Westen und dem ebenfalls bis über 8.000 Meter aufragenden Manaslu-Schutzgebiet im Osten erstreckt, das extrem dünn besiedelt und nur begrenzt für den Trekking-Tourismus zugänglich ist.

In Tal, einem von vier Dörfern im Aufforstungsgebiet, befindet sich die Baumschule, die innerhalb des Jahres 2007 zu einem Logistik- und Informationszentrum erweitert wird, in dem sämtliche Verwaltungs- und Kontrollaufgaben angesiedelt werden. Dort soll auch ein modernes Gewächshaus für die Aufzucht von Nahrungs- und Arzneipflanzen entstehen.
 

Die Aufforstung orientiert sich eng an den Bedürfnissen der Bevölkerung, die in einer Umfrage ermittelt wurden. Aus Gründen des Naturschutzes und der Präferenzen der Bevölkerung werden in erster Linie einheimische Arten angepflanzt. Für nicht-einheimische Arten gilt eine strenge ökologische Prüfung – auch im Hinblick auf eine mögliche Integration der „Conservation Island“ in die anliegenden Naturschutzgebiete.

Nachdem die Baumschule 2007 mit der Produktion der Setzlinge beginnt, kann im Juni 2009 mit der Auspflanzung begonnen werden. Das Ziel ist, im ersten Jahr 30.000 Setzlinge von verschiedenen Baumarten und anschließend größere Mengen zu produzieren.

Das Projekt wird koordiniert vom National Conservation and Development Centre in enger Zusammenarbeit mit dem District Forest Office und dem District Agriculture Office in Manang. Am Ende des Projektes wird eine interne Evaluation durchgeführt.

 

Regina Naumann

"GEO schützt den Regenwald e.V."
Am Baumwall 11
20459 Hamburg
Tel. +49 040 3703 2275
Fax +49 040 3703 5647
eMail: regenwald@geo.de

www.regenwald.de

oben


 

Konzept
Geheimnis der Natur
Klimabilanz
Wunder der Natur
Projektbeschreibung

 

Pinguine  
Colibri UmweltReisen GmbH & Co. KG +++ Bahnhofstrasse 154 d +++ 14624 Dallgow-Döberitz +++ Telefon: 03322/1299-0 +++ Fax: 03322/1299-10 +++ E-Mail: info@colibri-berlin.de     
Wale und Delphine mittelamerika südamerika nordamerika afrika antarktis
 
Colibri Umwelt Reisen Robben und Eisbären Urwald mit Tieren Wale und Delphine
Natur & Tier Erlebnisreisen