
Rumänien Wölfe und Bären
Die rumänischen Karpaten sind Rückzugsgebiet der größten Raubtierpopulationen in Europa westlich von Rußland. Etwa ein Drittel aller Wölfe und Luchse sind hier zu finden, sowie die Hälfte aller Braunbären. Sie besuchen das ehemalige Forschungsgebiet des größten Wolfs-Projekts Europas, was u.a. vom WWF unterstützt wurde. Sie erfahren alles Wissenswerte über Wölfe, Bären und Luchse. Das Forschungsgebiet ist eingebettet in eine grandiose Landschaft mit uralten, unberührten Wäldern, in denen Sie ausgedehnte Wanderungen unternehmen. Die Chance ist hoch, auf Spuren von Wildtieren zu stoßen. Doch einer der spannendsten Momente der Reise wird die Begegnung mit den wilden Braunbären sein, die bis dicht an die Städte herankommen!
Umwelt-Info
Sie werden bei dieser Wanderreise nicht nur viel über Wölfe & Bären lernen, sondern Sie unterstützen mit Ihrer Spende auch aktiv die Entwicklung eines ökologisch und sozial verträglichen Tourismusprogramms in der benachteiligten Region Zarnesti. Eine Spende von 30 € pro Teilnehmer (Kinder 15 €) ist obligatorisch und vor Ort zahlbar. Mit dieser Spende wird der Schutz der Natur und der Großräuber im Nationalparkgebiet Königstein gefördert. Weiterhin wird damit die Erhaltung der traditionellen Lebensweisen unterstützt.
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Die 5 großen Pluspunkte
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Reiseverlauf
1. Tag: Flug nach Bukarest und Transfer nach Magura (ca. 2,5 h) zu Ihrer Pension. Am Abend wird Ihnen vom deutschsprachigen Reiseleiter der Tourenablauf vorgestellt. 2. Tag: Am Morgen wandern Sie ein Stück zu Tal, wo Sie ein Pferdewagen erwartet und in das malerische Burzental bringt. In der Cabana Lupului (Wolfshütte) lernen Sie die beiden von Hand aufgezogenen, halbzahmen Wölfe Crai und Poiana kennen, die die wissenschaftliche Arbeit des CLCP acht Jahre unterstützt haben. In der Cabana erfahren Sie mehr über die Arbeit des Projektes. Anschließend unternehmen Sie eine mehrstündige Wanderung durch Wälder und über Wiesen. Dabei suchen Sie gezielt nach Spuren der hier heimischen Tiere. Besonders nach Spuren von Bär, Wolf und Luchs, aber auch von seltenen Vogelarten, wie Haselhuhn, Dreizehenspecht oder Habichtskauz. Am späten Nachmittag geht es wieder zurück in die Pension. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, über Videos und Gespräche mehr über die Natur, Kultur und Geschichte in Transsylvanien zu erfahren. 3. Tag: Wanderung zu den hübschen Dörfern Magura und Pestera, die kulturgeschichtlich hochinteressant sind. Die beiden Dörfer liegen inmitten des Nationalparks Königstein auf über 1000 Metern Höhe. Wegen ihrer Abgeschiedenheit konnten ihre Bewohner, die Kalibaschen, über lange Zeit ihre traditionelle Lebensweise erhalten, die Sie auch heute noch durch ihre Ursprünglichkeit um Jahre in der Zeit zurück versetzt. Sie besuchen die Fledermaushöhle, wo Sie verschiedene Arten von Fledermäuse sehen und hören können. Am Nachmittag geht es wieder zurück in die Pension. Es gibt die Möglichkeit am Abend von einem Hochstand im Wald wild lebende Bären zu beobachten. 4. Tag: Am Morgen besichtigen Sie die Törzburg, die als Schloss des Grafen Drakula weltberühmt wurde. Weiter geht es in ein siebenbürgisch-sächsisches Dorf. Die aus dem Mittelalter stammenden Wehrkirchen, in denen die Bevölkerung während der Türkeneinfälle zum Teil mehrere Monate ausharrte, sind ein besonderes Kennzeichen dieser Dörfer. Einige von ihnen wurden von der UNESCO in die Liste der Weltkulturgüter aufgenommen. Von dort fahren Sie weiter nach Kronstadt (Brasov), deren Altstadt um die „Schwarze Kirche“ wichtiger Bestandteil der Kultur der Siebenbürger Sachsen war und die auch heute noch vom Zusammenleben der verschiedenen ethnischen Gruppen geprägt ist. 5. Tag: Sie wandern durch die Kalibaschendörfer Magura und Pestera auf eine Hochalm und sehen den Schäfern bei ihrer schwierigen Arbeit zu. Traditionell wird im Sommer Wanderschäferei betrieben, zweimal am Tag kehren die Tiere in ihr Gatter zurück um gemolken zu werden. Die Milch wird an Ort und Stelle zu schmackhaftem Käse verarbeitet und gelegentlich mit Pferd oder Esel auf den Markt im Tal gebracht. In der Nacht schlafen die Schäfer direkt neben ihrer Herde um zusammen mit ihren wild aussehenden Hunden die Tiere vor Wölfen oder Bären zu beschützen. 6. Tag: Der Tag beginnt mit einer Wanderung durch die imposante Schlucht, deren Felswände steil über Sie aufragen. In dieser Schlucht brüten nicht nur der Alpensegler und der Mauerläufer, in ihr finden sich auch zahlreiche seltene oder sogar endemische Pflanzen wie z.B. verschiedene Arten von Glockenblumen, Eisenhut oder Edelweiß. Die Schlucht ist auch ein beliebtes Ziel für geübte Kletterer. Einige Wände haben den Schwierigkeitsgrad 10+. Aus der Schlucht steigen Sie auf bis zur bewirtschafteten Curmatura Schutzhütte (1470 m), direkt unter den Felswänden des Königsteins. Sollte das Wetter es erlauben, besteht die Möglichkeit den Kleinen Königstein zu besteigen (1818 m). Hier können Sie die nur hier heimische Königsteinnelke (dianthus callizonus) bewundern. 7. Tag: Tag zur freien Verfügung, Möglichkeit zum Wandern oder Radfahren. Am Abend Bärenbeobachtung vom Hochstand aus möglich (optional, Kosten ca. 35 €). 8. Tag: Abschied und Transfer zurück zum Flughafen |
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Alle Touren sind wetterabhängig – Verschiebungen im Tourenverlauf sind daher jederzeit möglich!
Sie können eine einwöchige Verlängerung anschließen, während der Sie z.B. ausgedehnte Rad- oder auch Reittouren in den Karpaten unternehmen können!
Leistungen:
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Nicht enthalten:
Veranstalter:
Colibri UmweltReisen GmbH & Co. KG
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