Reisebeschreibung:
Peru Kondor Tour

Weltkulturerbe Peru

Bei dieser klassischen Rundreise durch Peru besuchen Sie natürlich auch die unter UNESCO-Schutz stehenden Altstädte Limas, Cuscos und Arequipas. Die historischen Stadtzentren sind bestens erhalten und größtenteils neu restauriert. In Lima besichtigen Sie u.a. den Regierungspalast, das Rathaus, das erzbischöfliche Palais und die Kathedrale.

Arequipa wird von teils aktiven Vulkanen umgeben und gilt mit seinem milden Küstenklima auf 2.353 m Höhe als die "Stadt des ewigen Frühlings". Der beeindruckendste Bau ist hier das Kloster Santa Catalina. 1579 wurde es erbaut. Doch erst im Jahr 1970 wurde es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die heimliche Hauptstadt Perus, Cuzco, besticht durch ihre Schönheit und gilt als bedeutendste Stadt der Inkas. Sie war Jahrhunderte lang "Nabel der Welt" Südamerikas - in etwa vergleichbar mit dem alten Rom. Die königlichen Paläste waren vor der Eroberung Pizarros mit getriebenem Gold verkleidet!

Kondore im Colca Canyon

Der Besuch des Nationalparks Cañón del Colca 150 km nördlich von Arequipa ist einer der Höhepunkte dieser Reise. Die Schlucht ist bei weitem tiefer und gewaltiger als der Grand Canyon in den USA. Der Colca-Canyon ist an der tiefsten Stelle über 3.200 m tief, während der Colorado-Canyon nur bis zu 1.800 m tief ist. Die Schlucht mit ihren thermischen Aufwinden ist der ideale Lebensraum für den Kondor, dem größten Raubvogel der Erde. Früh morgens lässt er sich am besten vom Aussichtspunkt Cruz del Cóndor beobachten wie er sich in den Himmel schraubt.

Die mächtigen Vögel mit einer Flügelspannweite von bis zu 3,20 m wurden von den Inkas als heiliges Tier verehrt, das zwischen den Göttern vermitteln konnte. Den vom Aussterben bedrohten Neuweltgeier zu sehen ist für viele Tierfreunde ein Traum. Es gibt natürlich keine Garantie, dass die Kondore flugplanmäßig starten. Jedoch liegt die Wahrscheinlichkeit bei über 90 %. Daneben ist die Schlucht noch Heimat von 170 weiteren Vogelarten, u.a. dem berühmten Riesenkolibri. Er ist mit seinen bis zu 23 g Gewicht der größte Kolibri der Welt. Anscheinend verleiten die riesigen Dimensionen des Colca-Canyons die Tiere zu übermüßigem Körperwuchs. Ausflug kann optional vor Ort gebucht werden ca. 50,- USD ( Mindestteilnehmerzahl vor Ort 6 Personen )

Machu Picchu

Machu Picchu ist Legende. Eine Hauptattraktion für Südamerika-Reisende und wohl eines der bekanntesten Kulturdenkmäler der Welt. Die Inkafestung liegt erhaben auf einem Berggipfel in 2.500 m Höhe und gibt uns heute noch Rätsel auf: War es eine Sommerresidenz der Inkakönige, Fluchtburg, eine Stadt der Magier und Astrologen oder gar eine Universität?

Fest steht, dass Machu Picchu eine strategisch wichtige Inkafestung war, auf die alle Inkawege sternförmig zuliefen. Die Stadt war so gut wie autark und konnte sich über die "hängenden Gärten" selbst versorgen. Während einer ausgedehnten Führung lernen Sie viel Details des Weltkulturerbes kennen.

 

Titicaca-See und Uros-Inseln

Der geheimnisumwobene Titicaca-See liegt über 3.810 m über dem Meer der höchstgelegene schiffbare See der Erde. Der riesige See ist über zwölf mal größer als der Bodensee und ist für seinen Fisch- und Vogelreichtum bekannt. Er ist Heimat von unzähligen Entenarten, Ibisen, Reihern und Kormoranen. Um den See herum leben wilde Meerschweinchen, die in Peru

gern verspeist werden. Die Nachfahren der Uro-Indios leben noch heute auf ca. 40 schwimmenden Schilfinseln, die die Indios selbst angelegt haben und ständig ausgebessert werden müssen. Sie machen einen Ausflug auf diese seltsame Inselwelt, auf der über 140 Familien leben. Die Uros haben auch zur Inkazeit schon so autark gelebt und Ihre Unabhängigkeit erfolgreich verteidigen können. Einer Sage nach stieg einst der Gott Con Tiki aus dem Titicaca-See und erschuf die Sonne, die Welt und den Menschen. Eine weitere Sage erzählt, dass die Inkas nach der Eroberung durch die Spanier einen gewaltigen Goldschatz im See versenkt haben sollen. Noch heute wird danach gesucht.

 

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