Reisebeschreibung:
Venezuela Orinoco & Tepuis
Die Llanos
Die Llanos bzw. Tiefebenen Venezuelas bestehen aus riesigen, von Flüssen durchzogenen Weideflächen. Es ist eine Region extremer Gegensätze, in der sich Trockenheit und Überschwemmungen abwechseln. Die hier ansässigen Menschen betreiben meist Viehzucht auf riesigen Farmen, die als „Hatos“ bezeichnet werden. Die Llanos sind Lebensraum verschiedenster Tierarten. 320 Vogelarten und 50 unterschiedliche Arten von Säugetieren und Reptilien, die von Wasserschweinen über Ameisenbären, Anakondas und Zitteraale reicht, können hier entdeckt werden. Vom Hato el Cedral aus werden Sie auf Safari gehen und viele dieser Tiere zu Gesicht bekommen.
Der Amazonas
Der Bundesstaat Amazonas gehört zu den unberührtesten und dünn besiedelsten Gebieten in Venezuela. In dieser Region entspringt der Fluss Orinoco und es sind die exotischsten Tiere und Pflanzen vorzufinden. Sie ist außerdem Heimat für verschiedene Indianerstämme. Diese verlorene Welt, die bereits Piraten und Abenteurer anzog und Forscher und Schriftsteller inspirierte, ist auch heute noch ein großes Geheimnis. Nur zwanzig Minuten von Puerto Ayacucho entfernt, an den Ufern des Orinocos befindet sich die Orinoquia Lodge. In der typischen indianischen Bauweise der Piaroa errichtet, bietet sie allen Komfort. Es stehen zwölf Zimmer zur Verfügung, alle mit eigenem Bad, Ventilator und Moskitonetzen ausgestattet. Das Restaurant und der Aufenthaltsaum mit Korbsesseln und Hängematten befinden sich in einem großen indianischen Rundbau mit einem herrlichen Blick auf den Orinoco. Von hier aus unternehmen Sie verschiedene Tagesausflüge.
Canaima & die Tafelberge
Der Nationalpark Canaima befindet sich in der Gran Sabana, im Südosten Venezuelas und gehört zu den größten Nationalparks der Welt. Von der UNESCO wurde Canaima 1994 zum Weltnaturerbe ausgerufen. Die weitläufigen Savannen und Dschungelgebiete Canaimas sind von einmaliger Schönheit und Reisende erwarten beeindruckende Naturerlebnisse. Man trifft auf undurchdringlichen Wälder, sanfte Hügellandschaften, Schwarzwasserflüsse und majestätische Tafelberge, die wie Schlachtschiffe auf dem Guayanaschild – der ältesten geologischen Formation der Welt - zu schwimmen scheinen. Jeder von ihnen ist eine ökologische Insel mit einer Flora, die nur auf dem „Dach“ eines Tafelberges und sonst nirgendwo anders anzutreffen ist. Von dem größten Tafelberg des Canaima Nationalparks, dem Auyan Tepui, stürzt der Angel Fall aus 978 Metern Höhe hinab.
Badeverlängerung Paria:
Von Cumana werden Sie nach Playa de Uva auf der Halbinsel Paria gefahren. Dichte Nebelwälder, palmengesäumte Sandstrände, klare Bergflüsse und Wasserfälle machen die besondere Schönheit Parias aus. Die Fahrt dauert ca. 2,5 Std. Hier befindet sich die Posada Playa de Uva, die direkt am gleichnamigen Strand und wunderschön im Grünen gelegen ist. Durch die Lage dieser Posada empfiehlt sie sich besonders für Besucher, die Ruhe und Erholung und vor allem Erlebnisse in der Natur suchen. Auch für Ausflüge in den Nationalpark eignet sich die Unterbringung in Playa de Uva. In der Umgebung gibt es einsame Sandstrände, Thermalquellen, Kakaoplantagen und viel unberührte Natur.






